Dieses Wochenende haben wir wieder Trips in die Umgebung unternommen, die es aber auf jeden Fall wert waren!
Samstag haben wir gut genutzt, in dem wir in nahe gelegene Berge (Shai Hills) mit dem Taxi gefahren sind und dort eine Art Wanderung unternommen haben, bei der ich nicht nur das erste mal frei lebende Zebras, sondern auch Baboons und Antilopen gesichtet habe!
Da diese Wanderung nicht ganz so lange ging sind wir dann wieder nach Hause gefahren und haben ungefähr 3 Stunden gewartet, bis der Regen vorbei geht haha. Eigentlich ist die Regenzeit vorbei, aber komischer weise regnet es hier schon noch ziemlich häufig, ziemlich heftig!
Da die meisten der Freiwilligen nächste Woche leider schon wieder nach Hause fliegen, sind wir am Abend noch essen gegangen und haben uns tatsächlich in einer Bar in Accra platziert!
Sonntag sind wir dann gegen 9 Uhr mit unserer Gastmutter in die Kirche gegangen, was eine ziemlich besondere Erfahrung war! Und zwar in dem Sinne, wie unterschiedlich man die gleiche Religion ausleben kann! Während es zu Hause in der Kirche Norm ist ruhig sitzen zu bleiben und kein Wort zu sprechen, ist es hier total normal während dem Gottesdienst zu singen und überall zu tanzen. Es war auch in dem Sinne interessant, wie stark gläubig die Menschen hier sind und auch wie überzeugt von der Religion (was eigentlich kein Wunder ist, da Ghana das religiöseste Land auf der Welt ist). Nur war der Gospel leider viel zu lange und ging tatsächlich bis 13 Uhr.
Ich muss leider feststellen, dass die Tage hier extrem schnell vergehen! Ich habe noch gar nicht realisiert, dass ich fast 1,5 Monate hier bin! Leider ändern sich auch ständig die Situationen hier! Nicht nur Freiwillige und mittlerweile auch gute Freunde fliegen wieder nach Hause, sondern es bricht auch die letzte Woche in meinem ersten Projekt an. Danach bin ich bis zum Ende im Krankenhaus (außer Donnerstag/ Freitag), was eine größere Herausforderung darstellen wird, denn man muss das Vertrauen der Ärzte gewinnen, um überhaupt etwas machen zu können und das ist nicht einfach! Trotzdem die Zeit sehr schnell vergeht, merke ich trotzdem, dass ich schon lange da bin: Die Beziehungen zu Freiwilligen, dem Staff und auch der Gastfamilie entwickeln sich von Zeit und Zeitnah besser! Umso schwieriger wird es dann auch “Good Bye” zu sagen!
Da ich für die nächsten drei Wochen nur mit einer anderen Freiwilligen in Dodowa lebe (da kaum Freiwillige über Weihnachten nach Ghana reisen) hoffe ich trotzdem die Wochenenden gut nutzen zu können, um Ghana noch ein bisschen besser kennenzulernen!
(Im Anhang noch ein paar Bilder von aktuellen Wunden)
Hallo Mäuschen, habe gelesen was du so treibst, toll.
Bei mir liegt noch ein Restschnee worüber sich Jaggi sehr freut!
Mir scheint Du bist jetzt dort schon ein bisschen heimisch geworden und hast dich
mit den Gegebenheiten angefreundet, oder täusche ich mich?
Bis bald mal wieder, hab dich lieb mein Supergirl!!!!
Ömchen
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