Ich habe mir vorgenommen, jedes Wochenende, an dem ich in Ghana herumreise ein bisschen zu dokumentieren und auf meinem Blog zu gestalten. Nach meiner Rechnung verbleiben mir noch 11 Wochenenden, somit noch mindestens 11 Beiträge auf meinem Blog!
Die letzten Wochenenden waren relativ entspannt, wir waren in einem Strand resort oder haben Tagestrips in nahe gelegene Orte
oder an Wasserfälle unternommen.
Dazu muss man sagen, dass die Mentalität der Ghanaer teilweise vom Ort abhängt (das bestätigen zum mindest die Erfahrungen die ich bis jetzt gemacht habe). Verallgemeinert sind alle sehr offen, hilfsbereit, interessiert und reden gerne! Allerdings gibt es auch einige, die so leid es mir tut sagen zu müssen, aber sehr anhänglich und nervig sind! Gerade in Orten, in denen Weiße relativ häufig sind, gibt es viele Ghanaer die sich sehr schnell willkommen heißen und auch schnell unangenehm werden.
Generell sollte man auch vorsichtig sein, wenn man zum Beispiel alleine von der Arbeit nach Hause läuft. Es hilft sehr viel selbstbewusst zu laufen und jegliche Anmachsprüche oder Fragestellungen nett abzuweisen. Gerade beim reisen wird man wirklich von jeden Seiten angequatscht, wodurch es nach einer Weile schwer fällt, die ganzen Fragen „nett“ abzuweisen. Aber es ist hier tatsächlich sehr wichtig immer höflich zu bleiben, selbst bei der Begrüßung wird quasi verlangt zu fragen, wie es der Person geht. Ich habe schon die Erfahrung gemacht mit einer Person in einen kleinen Konflikt zu geraten, da ich nicht danach gefragt habe, wie es ihr geht.
Mein zweites Wochenende in Cape Coast ist nun auch passé! Die Stadt besteh zum großen Teil aus Palmen, Ocean, Beach. Zugegebener Maßen ist dies auch der touristischste Ort den ich bis jetzt in Ghana besucht habe mit sehr vielen Deutschen!
Und natürlich nicht zu vergessen ist das normale Essen, welches nach 5 Tagen ghanesischer Traditionsküche in der Woche ein absolutes Must Have ist! Milch, Joghurt, Beeren oder jegliche Gemüsesorten sind hier so gut wie ausgestorben, somit vermisst man das Westische Essen schon nach ein paar Tagen Ghana! In der Gastfamilie wird zum Glück häufig das gekocht, was die Freiwilligen mögen. Um es auf den Punkt zu bringen ist das was ich hier wirklich gerne esse Reis mit Tomatensoße. Aber das ist wirklich alles eine Gewöhnungssache!
Tatsächlich habe ich dieses Wochenende mein Projekt vermisst, in dem ich unter der Woche immer tätig bin. Je mehr man lernt, desto interessanter wird es! Letzte Woche kamen mehrere neue, sehr große Wunden dazu, dessen Heilungsprozess ich jetzt von Anfang an beeinflusse. Generell lerne ich hier auch neben der Arbeit viel. Manchmal recherchiere ich mit meiner Zimmernachbarin für ein paar Stunden über ganz verschiedene medizinische Dinge und Krankheiten, was zum großen Teil auch vieles erklärt!
Bis bald 😇
Liebe Rebecca, ich finde es sehr schön, dass ich heute Abend lesen konnte, was Du so denkst und wie Du die schwierige Umstellung bewältigst. Ich bewundere Dich und möchte Dir
nochmal sagen, dass Du STOLZ auf Dich sein kannst! Wir sind es auch!
Noch 11 Wochenenden. …. Das ist nicht kurz, aber wir werden es überstehen und ich bin mir sicher, dass Du Deine Sache dort sehr gut machst und Dich auch schon gut eingelebt hast.
Das ist bestimmt nicht einfach und eine große Leistung!!
Wir vermissen Dich natürlich alle sehr und denken sehr viel an Dich.
Wir umarmen Dich und freuen uns sehr über weitere Berichte.
TAKE CARE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Deine ELTERN und Schwesterherz.
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